save me Chemnitz

Tausende Menschen auf der Welt sind auf der Flucht vor Gewalt, Verfolgung oder aus existentieller Not. Einige Erstaufnahmestaaten sind mit der Situation überfordert. So leben viele Flüchtlinge perspektivlos in Notunterkünften in einer schlechten Sicherheitslage. Deswegen schließen wir uns den Forderungen von Pro Asyl, dem UNHCR, einigen Wohlfahrtsverbänden, Kirchen, Menschenrechts- und Flüchtlingsorganisationen an:
Deutschland wird in den kommenden drei Jahren je 300 Flüchtlinge aufnehmen. So lautet es im Beschluß der IMK vom 08./09.12.2011 in Wiesbaden. Bundesweit arbeiten weiterhin lokale Initiativen an der Erwirkung von Kommunal- und Stadtratsbeschlüssen, mit denen sich die Kommune/Stadt zur Aufnahme von Flüchtlingen bereit erklärt. Machen Sie mit und unterstützen Sie die Save-Me-Kampagne in Chemnitz.


letzte Änderrung 02.02.2012

Wie geht es weiter?

Nach dem Beschluss der Innenministerkonferenz, das Resettlement-Programm in Deutschland umzusetzen, müssen sich alle Save-Me-Gruppen die Frage stellen: Wie geht es nun weiter? Von den bisherigen fünf bekannten Zielen der Gruppen ändern sich faktisch nur zwei: das beschlossene Kontingent ist ein Anfang, jedoch hat Deutschland das Potential unbefristet und mehr als 300 Flüchtlinge aufzunehmen. Besonders um das unbefristete Programm umzusetzen, brauchen wir weiterhin und mehr Städte, Kommunen und Bundesländer, die sich uns anschließen. An den Zielen fortlaufend Informationen zum Thema bereit zustellen und darauf aufmerksam zu machen, Flüchtlingen bei ihrer Integration in Deutschland zu helfen und sie durch gewonnene Patinnen und Paten zu unterstützen
letzte Änderung 24.12.2011

Gründungserklärung „Save Me Chemnitz“

Mit dem heutigen Fachtag startet die Save-Me-Kampagne auch in Chemnitz. Die Initiatorinnen und Initiatoren fordern ein klares Bekenntnis der Stadt und ihrer Einwohnerinnen und Einwohner zum Flüchtlingsschutz und zur Aufnahme von Flüchtlingen und möchten diese Forderung in die Öffentlichkeit tragen. Die Chemnitzer Kampagne ist Teil eines bundesweiten Netzwerkes lokaler Initiativen in 56 Städten der Bundesrepublik. Der von PRO ASYL im Jahr 2008 initiierten Kampagne „Save Me!“ haben sich inzwischen viele Menschenrechts- und Flüchtlingsorganisationen, Wohlfahrtsverbände, Kirchen sowie Einzelgruppen und Einzelpersonen angeschlossen. Wir alle fordern zusammen mit dem Flüchtlingshochkommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR), dass Deutschland jedes Jahr ein Kontingent an Flüchtlingen aus den Erstzufluchtsstaaten im Rahmen des Resettlement-Programmes des UNHCR aufnehmen sollte. Dazu bedarf es insbesondere der Unterstützung der Kommunen, denn schließlich sind sie es, die die Ankömmlinge aufnehmen werden. Die bundesweite Kampagne kann nur mit deren Bekenntnis zum Schutz und zur Aufnahme von Flüchtlingen Erfolg haben. Mit diesem Ziel startet in Chemnitz die lokale Save-Me-Kampagne. Ihr Anliegen ist es, gemeinsam mit vielen Chemnitzer Einwohnerinnen und Einwohnern eine Forderung bis in den Stadtrat zu tragen: Chemnitz soll jedes Jahr ein vom Stadtrat festgelegtes Kontingent von Flüchtlingen, die vom UNHCR anerkannt sind, aufnehmen und ihnen ein neues Zuhause in der Stadt anbieten. Gründungserklärung Save Me Chemnitz

Unterstützer der Kampagne

unterschriftenliste
Chemnitz, 10.12.2011